Die Walnuss schützt vor Diabetes

Der Walnuss kann das Prädikat „Superfood“ verliehen werden. Denn sie entpuppt sich als gesundes Multitalent – auch zur Diabetes-Vorbeugung.

Die Walnuss entpuppt sich als Superfood.

Was diese Nuss nicht alles kann. Sie ist gut für die Herzgesundheit und senkt das Risiko für Krankheiten von Herz und Gefäßen sowie schlechte Blutfette. Noch nicht alles. Inzwischen ist belegt, dass sie auch wirksam vor der Erkrankung an Diabetes schützt. Abgesehen von diesen tollen Befunden sind Walnüsse generell äußerst wertvoll. Denn sie sind reich an gesunden Fettsäuren, dazu enthalten sie viele Proteine, die satt machen. Außerdem liefern sie reichlich Ballaststoffe, Magnesium, Kalium und Zink.

Die Walnuss und der Blutzucker

Bereits länger ist bekannt, dass Walnüsse einen günstigen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel haben. Könnte dies auch vor Diabetes schützen? Dieser Frage gingen Forscher aus Los Angeles in den USA nach. Sie untersuchten in ihrer Studie* den Zusammenhang zwischen Walnussverzehr und Diabetes-Risiko. Dabei analysierten sie die Daten von 34.121 Erwachsenen. Sie alle hatten zwischen den Jahren 1999 und 2014 ein 24-Stunden-Ernährungsprotokoll ausgefüllt.

Je mehr Walnüsse, desto seltener Diabetes

Bei den Analysen zeigte sich, dass alle, die Walnüsse verzehrten im Gegensatz zu Personen, die keine Walnüsse aßen, ein niedrigeres Diabetes-Risiko aufwiesen. Dies galt auch für die Untersuchungen der Blutzuckerkonzentration im nüchternen Zustand und den Langzeitblutwert. Auch hier hatten die Walnuss-Esser ein geringeres Risiko, an Diabetes zu erkranken. Zudem zeigte die Studie, dass mit steigendem Anteil von Walnüssen in der Kost der Anteil von Personen mit Diabetes deutlich sank.

*Elashoff D. et al. Association between walnut consumption and diabetes risk in NHANES. Diabetes Metab Res Rev. 2018 Jun 21:e3031. doi: 10.1002/dmrr.3031.

 

Foto: © Markus – Fotolia.com
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