Eisenmangel mit Messer und Gabel vorbeugen

Das Risiko für Eisenmangel servieren wir uns oft selbst. Denn manche Nahrungsmittel behindern die Aufnahme von Eisen in den Körper.

Eisenmangel können wir auch durch gezielte Ernährung vorbeugen.

Was die Resorbtion, zu Deutsch die Aufnahme von Eisen einschränkt, heißt treffend Eisenhemmer. Davon haben wir leider einige in unserer täglichen Ernährung. Auf der anderen Seite gibt es Stoffe in der Nahrung, welche die Eisenaufnahme fördern und so mithelfen, einen Mangel an Eisen zu verhindern.

Sowohl Hemmer wie Förderer sollten wir kennen, um unsere Eisenversorgung über die Ernährung besser kontrollieren zu können.

Was Eisenmangel “füttert”

Was die Aufnahme von Eisen hemmt, steckt in vielen pflanzlichen Nahrungsmitteln. Die Rede ist von den Polyphenolen. Diese sind vor allem in Tee, Kaffee, Wein sowie in Kakao enthalten. So kann eine Tasse schwarzer Tee zu einer Mahlzeit den größten Teil des darin enthaltenden Eisens binden und dafür sorgen, dass wir davon nichts abkriegen. Weitere Eisenhemmer sind die Phytate, die in Getreide, Nüssen und Hülsenfrüchten vorkommen. Auch Kalzium und Phosphat, das unter anderem in Cola-Getränken schwimmt, können die Eisenaufnahme in den Körper erschweren.

Förderer der Eisenaufnahme

Natürlich gibt es auch sogenannte Enhancer der Eisenresorbtion – zu gut Deutsch Nahrungsmittel, welche die Aufnahme von Eisen in den Körper tatkräftig unterstützen. Zu ihnen gehört allen voran das Vitamin C, bekanntlich reichlich in Zitrusfrüchten und vielen anderen Obstsorten sowie in Gemüse enthalten. Vitamin A und Beta-Karotin machen sich ebenfalls um die Eisenversorgung verdient. Unter anderem deshalb, weil sie die Hemmung durch die erwähnten Phytate wieder aufheben. Auch Milch- und Zitronensäure fördern die Eisenaufnahme. Last not least sind selbstverständlich Fleisch und Innereien wie vor allem Leber wichtige Mitstreiter bei der ausreichenden Versorgung mit dem Spurenelement.

Besteht ein Eisenmangel, kann der Arzt Ihnen ein gut bioverfügbares und verträgliches Eisenpräparat, wie z.B. ferro sanol® aus der Apotheke, empfehlen oder verordnen. Bei einer Eisenmangelanämie geht das auch auf Kassenrezept.

Weitere Informationen rund um das Thema finden Sie unter www.eisenmangel.de.

Foto: © svetazi – Fotolia.com

 

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