Essen Sie sich schlank mit Intervallfasten

Intervallfasten, das klingt nach Ernährung mit der Uhr. Stimmt: Was die Pfunde purzeln lässt, ist zur richtigen Zeit zu essen.

Intervallfasten hilft wirksam dabei, Gewicht zu verlieren.

Das Wichtigste gleich vorab: Nein, es ist nicht eine Neue unter den endlos vielen Diäten. Sondern Intervallfasten ist eine spezielle Art, zu essen. Dabei geht es nicht um Kalorien, sondern Stunden zählen.  Statt dem bekannten “Friss die Hälfte” (FDH) gilt hier das Prinzip “Friss die Hälfte der Zeit”. Dieses hat sich inzwischen als ideal zum Abnehmen entpuppt: erheblich wirksamer, als einfach weniger zu essen.

Arten von Intervallfasten

Bei der 16:8-Methode, auch Acht-Stunden-Diät genannt, beschränkt man das Essen auf einen Zeitraum von acht Stunden täglich. Gegessen wird zum Beispiel zwischen 10 und 18 Uhr oder zwischen 13 und 21 Uhr. Anschließend folgen 16 Fastenstunden. Die erste Mahlzeit lässt sich auch weiter aufschieben, und man fastet 18 oder 19 Stunden lang. Manche Leute beschränken sich auch auf eine einzige Mahlzeit am Tag, etwa ein ausgiebiges Abendessen. Bei der 5:2-Methode beschränkt man sich auf zwei Fastentage in der Woche – welche das sind, bleibt jedem selbst überlassen. Dann gibt es noch das sogenannte alternierende Fasten. Dabei isst man abwechselnd an einem Tag nichts oder fast nichts (maximal 500 Kalorien) und am nächsten Tag wieder ganz normal. Das lässt sich  für viele Menschen leichter durchhalten und führt ebenfalls zu einer Gewichtsabnahme.

Was es so wirksam macht

Warum genügt es denn nicht, einfach weniger zu essen? Berechtigte Frage, auf die unser Körper eine klare Antwort hat. Was Intervallfasten so gut zum Abnehmen macht, liegt daran, dass seine Wirkung auf unseren Stoffwechsel anders ist. Salopp formuliert: Vorübergehend überhaupt nichts zu essen ist besser, als auf Dauer (zu) wenig. Denn bei Letzterem passt sich der Körper recht bald an die verringerte Zufuhr von Kalorien – damit von Energie – an. Er schaltet auf um auf „Notzeitenbetrieb“ und senkt seinen Energieverbrauch. Eine an sich clevere Überlebensstrategie, die jedoch kontraproduktiv für die schlanke Linie ist.

Um Energie zu sparen, fährt unser Körper nämlich seinen Grundumsatz herunter. Das lässt uns schneller frieren und nagt an Konzentrationsfähigkeit sowie Muskelmasse. Nicht schön … Noch doofer ist, dass der Grundumsatz erniedrigt bleibt, auch wenn die Diät längst beendet ist. Aus diesem Grund nehmen wir dann ganz flott wieder zu, was wir als den berüchtigten Jo-Jo-Effekt kennen. Anders beim Intervallfasten: Hier schaltet der Körper auf vermehrte Fettverbrennung um und kann so seinen Energieverbrauch wunderbar auf dem gewohnten Level halten. In Folge dessen purzeln dann die überflüssigen Pfunde.

Foto: © nehopelon – Fotolia.com
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