Mit der DASH-Diät gegen Bluthochdruck

Die DASH-Diät kombiniert fettarme Ernährung mit der Reduzierung von Salz. Das senkt wirksam einen erhöhten Blutdruck und erhöht die Lebenserwartung.

Die DASH-Diät hat sich gut bewährt.

Entwickelt und benannt ist die DASH-Diät nach den Dietary Approaches to Stop Hypertension – den offiziellen Empfehlungen zur Ernährung, die erhöhten Blutdruck senken helfen.

Auch die Deutsche Hochdruckliga e.V. und die Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention legt Menschen mit Bluthochdruck diese Ernährung im wahrsten Sinn des Wortes ans Herz.

DASH-Diät nachgewiesen erfolgreich

Im Mittelpunkt der Ernährung nach den DASH-Empfehlungen stehen Obst und Gemüse, Vollkornprodukte und fettarme Milchprodukte. Mageres Geflügel und Fisch, Nüsse und Hülsenfrüchte ergänzen den Speiseplan. Rotes Fleisch und alles, was Zucker enthält sollte nur sehr wenig gegessen werden. Zurückhaltung ist auch und vor allem bei Salz geboten, gewürzt wird stattdessen mit reichlich Küchenkräutern sowie Pfeffer und Paprika. Diese Zusammenstellung des Speiseplans hat sich bereits in früheren Studien als bestens geeignet erwiesen, einen zu hohen Blutdruck zu senken – und zwar langfristig. Weiterhin lässt sich die Dosierung von Blutdrucksenkern dank der DASH-Diät bei sehr vielen Patienten verringern. Eine US-Studie* bestätigte die positiven Effekte dieser Ernährungsform; besonders auch auf die Lebenserwartung.

Jedes Gramm weniger zählt

Für die Studie untersuchten US-Forscher die Auswirkungen der DASH-Diät an den Teilnehmern der Nurses’ Health Study mit 48.000 Krankenschwestern und der Health Professionals Follow-Up Study mit 26.000 Männern aus Gesundheitsberufen. Diese beiden Langzeitstudien werden für viele Untersuchungen zur Lebensweise herangezogen. Die Auswertung zeigte, wie effizient die Vermeidung von Salz ist. Jedes Gramm weniger am Tag erzielt eine Wirkung, so die Wissenschaftler. Denn je mehr die Ernährung den DASH-Vorgaben entsprach, desto mehr ging auch das Sterberisiko zurück. Je länger sich die Studienteilnehmer daran hielten, desto günstiger war die Wirkung. Nach acht Jahren war die Sterblichkeit um sieben Prozent gesunken, nach 16 Jahren betrug der Unterschied bereits 15 Prozent.

* Sotos‑Prieto, Mercedes et al.: Association of Changes in Diet Quality with Total and Cause-Specific Mortality. n engl j med 377;2 nejm.org July 13, 2017
Foto: © udra11 – Fotolia.com
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