Möhren sind Vitamin-A-Bomben und Darmheiler

Möhren liefern uns mehr Betacarotin und damit Vitamin A als jedes andere Gemüse. Zudem stärken sie das Gleichgewicht der Darmflora.

Möhren sind in vieler Hinsicht gut für die Gesundheit.

Möhren sind sehr kalorienarm und gleichzeitig reich an Mineralien und Vitaminen. Besonders Betacarotin ist reichlich in den orangen Wurzeln enthalten. Der menschliche Körper kann dieses in Vitamin A umwandeln. Um auch im Dunkeln oder bei schlechten Lichtverhältnissen sehen zu können, wird Vitamin A an der Netzhaut gebraucht. Damit verbessern Möhren zwar nicht direkt die Sehkraft, können aber dazu beitragen, dass uns diese möglichst lange erhalten bleibt.

Hautschutz mit Möhren

Vitamin A stärkt auch den Eigenschutz der Haut, sodass sie schädliche UV-Strahlung besser abhalten kann. Darüber hinaus unterstützt es die Bildung von Haut- und Schleimzellen. Somit tragen Möhren auch direkt zum Schutz unserer Haut bei.

Bereits mit zwei Möhren ist der Tagesbedarf eines Erwachsenen an dem so wichtigen Vitamin A gedeckt. Damit unser Körper das fettlösende Vitamin optimal aufnehmen kann, sollte dieses Gemüse stets in Kombination mit Fettquellen wie hochwertigen pflanzlichen Ölen, Butter, Nüssen oder Käse verzehrt werden.

Möhrensuppe gegen Darmbeschwerden

Bei Durchfall kann eine Möhrensuppe gut helfen. Nach etwa einer Stunde Kochzeit entstehen in Möhren kleine Zuckermoleküle. Diese ähneln den Rezeptoren des Darms, sodass Bakterien statt an der Darmwand an diesen Molekülen andocken. Dadurch können sie leichter ausgeschieden werden. So können Möhren helfen, die Darmflora ins Gleichgewicht zu bringen. Ist die Suppe ausreichend gesalzen, versorgt sie den Körper außerdem mit wichtigen Elektrolyten, die bei Durchfall häufig verloren gehen.

Für eine Möhrensuppe werden 500 Gramm der Wurzeln geschält und anschließend eine Stunde in einem Liter Wasser gekocht. Gewürzt wird mit einer ordentlichen Prise Salz. Im Anschluss wird die Masse püriert und mit kochendem Wasser aufgefüllt, bis ein Liter Suppe im Topf ist.

Quelle: AOK Hessen

Foto: © saralyu /fotolia.com
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