Richtige Ernährung bei Arthrose

Arthrose ist nicht heilbar. Doch moderne Therapieansätze und richtige Ernährung halten das Fortschreiten der Erkrankung auf und bessern die Beschwerden.

Arthrose kann durch Ernährung sehr positiv beeinflusst werden.

Arthrose ist eine degenerative Gelenkerkrankung, die alle Gelenke betreffen kann. Die Gelenkknorpel werden dabei weich, dünn und rissig. Diese Risse in der Knorpeloberfläche und abgeriebene Knorpelteilchen reizen die Gelenkinnenhaut, die sich dadurch entzünden kann. Schmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen sind in der Regel die Folge. Schreitet der Knorpelverlust weiter fort, reibt schließlich irgendwann Knochen auf Knochen. Dies kann logischerweise erhebliche Schmerzen verursachen.

Übeltäter Arachidonsäure

Sind die Gelenke entzündet, sollte man bestimmte Lebensmittel ganz bewusst meiden. Das gilt besonders für alles, was Arachidonsäure enthält. Denn sie fördert die entzündlichen Prozesse in den Gelenken und damit den Abbau der Knorpel. Der Übeltäter findet sich ausschließlich in Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs, besonders in Fleisch und Wurstwaren. Diese gilt es deshalb möglichst zu reduzieren. Ungünstig sind auch Produkte aus Weißmehl, Süßigkeiten und Softdrinks.

Essbare Medizin gegen Arthrose

Es gibt eine ganze Reihe von Lebensmitteln, die entzündungshemmend wirken sowie dem Knorpelabbau entgegenwirken können. So lindern sie die Arthrose und unterstützen den Körper bei der Selbstheilung und Regeneration.

Das sind die Spitzenreiter unter den essbaren Medizinen gegen die so häufige Gelenkerkrankung Arthrose, die man sich möglichst oft servieren sollte.

  • Leinöl und Walnussöl: die darin reichlich enthaltenen Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend.
  • Obst, Gemüse und Kräuter: in ihnen stecken viele entzündungshemmende sekundäre Pflanzenstoffe. Hohe Mengen finden sich insbesondere in Spinat (Flavonoide), Brokkoli (Senföle), Knoblauch (Allicin), Blaubeeren (Anthocynidin) und Orangen (Karotinoide). Die Vitamine C und E im Spinat und der Mineralstoff Selen in Brokkoli schützen zudem vor freien Radikalen.
  • Gewürze: Ingwer, Kümmel und Knoblauch sind entzündungshemmende Gewürze. Kreuzkümmel und Koriander regen die Durchblutung der Gelenkschleimhaut an und können so den Schmerz lindern.
  • Knoblauch, Zwiebeln und Lauchgemüse: ihre Inhaltsstoffe haben nachweislich eine knorpelschützende Wirkung.
  • Hafer, Naturreis, Gerste, Hirse und Topinambur: sie enthalten Kieselsäure (Silicium), die den Knorpel stabilisiert.
Foto: © aletia2011 / fotolia.com
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