Serie Vitalstoffe: Magnesium, der Herzschutz

Magnesium ist unerlässlich für unseren Körper. Vor allem ist es ein Schutzschild fürs Herz: es erhält es gesund und leistungsfähig.

Bananen enthalten besonders viel Magnesium.

Dieser Mineralstoff hat bei fast allen Abläufen des Stoffwechsels seine Finger mit im Spiel – unter anderem könnte die stattliche Zahl von dreihundert Enzymreaktionen ohne seine Mitarbeit nicht ablaufen. Mit zu diesen enorm bedeutsamen Einsatzgebieten von Magnesium gehört beispielsweise die Aktivierung des Enzyms Natrium-Kalium-ATPase. Dies ist der Grund für die hervorragende Wirkung von Magnesium gegen Herzrhythmusstörungen. Auch unsere Energiespender, die ATP-Moleküle, können ohne Magnesium ihre Aufgaben nicht erfüllen. Magnesium ist zudem ein Anti-Stress-Mineral und damit Balsam für die Nerven. Denn es ermöglicht uns, Stress, Hektik und schwierige Situationen mit mehr Ruhe, Gelassenheit und damit gesünder bewältigen. Weiterhin steuert es die Muskelfunktionen und nimmt unter anderem Einfluss auf die Kontraktion, das Zusammenziehen der Muskeln.

Der Herzspezialist

Einer der wichtigsten Einsatzgebiete von Magnesium sind Erkrankungen des Herzens, insbesondere Störungen seines Rhythmus: Über die Regulierung des Kaliumgehaltes in den Zellen wirkt Magnesium Rhythmusstörungen entgegen. Ebenso macht es sich bestens bei Herzinfarkten und Herzenge (Angina pectoris). Magnesium weitet zudem die Blutgefäße, optimiert die Sauerstoffversorgung der Zellen und senkt einen zu hohen Blutdruck.

Magnesium im Fokus

  • an vielen Stoffwechselreaktionen beteiligt
  • hält den Herzrhythmus im gesunden Takt
  • verbessert die Leistung des Herzmuskels
  • unerlässlich für die Bereitstellung von Energie
  • wirkt Stressreaktionen entgegen
  • verbessert die Stimmungslage
  • entspannt die Muskeln

Wie viel Magnesium?

Der Bedarf wird von der DGE für Jugendliche ab dem 16. Lebensjahr und Erwachsene mit 350 bis 400 mg täglich angegeben. Für Kinder bis 4 Jahre werden 80, bis 10 Jahre 170 und bis 15 Jahre 310 mg empfohlen. Durch Leistungssport, viel Stress, hohen Alkoholkonsum und chronische Erkrankungen erhöht sich der Bedarf.

Wenn Magnesium fehlt

Typische Mangelerscheinungen sind Übererregbarkeit und Nervosität, Muskel- und Wadenkrämpfe, Nackenverspannungen, Konzentrationsschwäche, häufige Kopfschmerzen, Schlafstörungen sowie depressive Verstimmungen und Schwindelanfälle.

Wo es drin steckt

Gute Magnesiumspender sind grünes Gemüse und Salate, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte sowie Weizenkeime und Weizenkeimöl. Zudem empfehlenswert sind Bananen, Rosinen, Datteln, Feigen, getrocknete Aprikosen, Nüsse, Kürbiskerne und Sojaprodukte.

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