Serie Vitalstoffe: Vitamin B6 für Oberstübchen und Immunsystem

Vitamin B6 ist umfassend aktiv für unsere Gesundheit. Vor allem kümmert es sich darum, dass Gehirn sowie Abwehrkräfte fit bleiben.

Avocados sind reich an Vitamin B6.

Vitamin B6 kommt generell im Stoffwechsel, aber besonders auch im Stoffwechselgeschehen des Gehirns große Bedeutung zu: Es reguliert das Gleichgewicht der Nervenbotenstoffe und erhöht deren Konzentration, insbesondere von Noradrenalin, Dopamin und Serotonin. Mit der Grund, warum dieses Vitamin bei psychischen Erkrankungen und Nervenschmerzen (Neuropathien) mit großem Erfolg Anwendung findet. Zudem kann es den altersbedingten Verfall des Erinnerungsvermögen hinauszögern: Mehrmonatige Kuren mit Vitamin B6 in höheren Dosierungen führen zu einer deutlichen Verbesserung der Gedächtnisleistung. Das B-Vitamin steigert zudem die Zahl der Lymphozyten, der weißen Blutkörperchen, und verbessert damit die Schlagkraft des Abwehrsystems gegen Krankheitserreger. Wichtig ist es weiterhin zur Bildung des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin.

Vitamin B6 im Fokus

  • regelt zentrale Prozesse im Stoffwechsel
  • fördert den Aufbau von Nervenverbindungen
  • verbessert die Hirnleistung
  • stärkt das Immunsystem
  • mit zuständig für den Auf- und Abbau von Aminosäuren (Eiweißstoffwechsel)
  • fördert die Bildung des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin

Wie viel Vitamin B6?

Säuglinge bis 12 Monate benötigen 0,3 mg am Tag. Bis 4 Jahre liegt der Bedarf laut DGE bei 0,4 mg, bis 7 Jahre bei 0,5 mg, bis 10 Jahre bei 0,7 mg, bis 13 Jahre bei 1,0 mg und bis 15 Jahre bei 1,4 mg täglich. Bei Jugendlichen und Erwachsenen ist der Bedarf dann geschlechtsabhängig. Männer bis 65 Jahre sollten 1,5 mg, danach 1,4 mg täglich zuführen. Frauen werden 1,2 mg täglich empfohlen, Schwangeren und Stillenden 1,9 mg.

Wenn Vitamin B6 fehlt

Ein Mangel kann Störungen der Hirnleistung und Konzentration, Hautausschläge, Entzündungen im Mundraum sowie Taubheitsgefühle an Händen und Füßen verursachen. Auch Bewegungsstörungen können die Folge sein.

Wo es drin steckt

Spitzenreiter sind Avocados, gefolgt von Bananen, Hühnerfleisch und Leber. Gute Quellen sind weiterhin fette Fische wie Makrele und Lachs, Milch und Milchprodukte, Weizenkeime, alle Hülsenfrüchte, Kartoffeln und Walnüsse.

Foto: © Roman Thomas – fotolia.com

 

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