Trinken Sie am besten Leitungswasser!

Gerade bei Hitze ist viel trinken angesagt. Dazu ist Leitungswasser den meisten Mineralwässern vorzuziehen, rät uns die Stiftung Warentest.

Leitungswasser ist den meisten Mineralwässern vorzuziehen.

Ausreichend zu Trinken ist extrem wichtig – das gilt ganz besonders jetzt, wo einen vielerorts hohe Temperaturen ordentlich ins Schwitzen bringen. Der beste Durstlöscher ist, ganz simpel, Leitungswasser. Zu diesem Fazit kommt die Stiftung Warentest in einem aktuellen Test. Ihr Apell: “Hahn aufdrehen und trinken. Das ist nicht nur preiswert und ökologisch, sondern auch sicher”.

Hintergrund ist, dass sich in Mineralwasser häufig kritische Stoffe nachweisen lassen. So fanden die Tester bei der Hälfte von 32 untersuchten Produkten tatsächlich Krankheitserreger, Spuren aus der Landwirtschaft und Industrie oder andere problematische Stoffe.

Mineralwasser oft qualitativ schlechter

Viele Verbraucher meinen, Mineralwasser sei sauberer und deshalb besser als Leitungswasser. Was jedoch nicht stimmt. So schwimmt in manchen der gekauften Wässer einiges, was nichts darin zu suchen hat. Schlechte Noten erhalten vor allem stille Mineralwässer. Denn ihnen fehlt Kohlensäure als „Desinfektionsmittel“. In sprudelnden Wässern hemmt diese nämlich das Wachstum von Keimen. Bei stillem Mineralwasser gibt es diesen Schutzschild aber nicht. Als besonders belastet haben sich ausgerechnet stille Biowasser entpuppt. In ihnen entdeckten die Warentestler am meisten Keime. Darunter auch solche Krankheitserreger, die Menschen mit einem geschwächten Immunsystem sowie Säuglingen und Kleinkindern durchaus gefährlich werden können.

Leitungswasser in jeder Hinsicht vorzuziehen

Abgesehen von den unerwünschten „Zutaten“ in Mineralwässern gibt es weitere Pro-Argumente für das Nass aus dem Wasserhahn. Als da wären die Mineralstoffe, derentwegen Mineralwasser schließlich seinen Namen hat. Der Gehalt an diesen wichtigen Substanzen ist jedoch keinesfalls höher: 13 der 32 untersuchten Mineralwässer enthielten weniger Mineralstoffe als der Durchschnitt des Leitungswassers. Der nächste Pluspunkt ist der ökologische Aspekt. Wasser aus dem Hahn ist unverpackt und nichts muss recycelt werden. Zudem ist es günstiger und muss nicht mühsam heran geschleppt werden. Das Wichtigste aber ist: es wird streng kontrolliert.

Übrigens: Wer wissen will, wie sich das Trinkwasser in seiner Region zusammensetzt, fragt einfach bei seinem Wasserversorger nach.

Foto: © Hein Glück – pixelio.de
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