Vegan ist nicht automatisch gesünder

Vegan essen bedeutet nicht auch gleichzeitig gesünder zu essen. Das ist jedoch leider ein häufiger Trugschluss bei dieser trendigen Ernährung.

Vegan ist nicht gleich gesünder.

Vom Bioladen bis zum Discounter: Vegane Lebensmittel boomen. Doch anders als viele Verbraucher glauben, ist eine rein pflanzliche Ernährung nicht automatisch gesünder. Im Gegenteil: Wer tierische komplett durch pflanzliche Lebensmittel ersetzt, riskiert damit leider Mangelerscheinungen. Die Annahme, mit einer veganen Ernährung automatisch gesund zu leben, ist also falsch. So warnen inzwischen viele Ernährungsexperten, auch von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE).

Vegan hat auch seine Tücken

Algenpulver als Ersatz für Butter und Ei in Backwaren, Soja-, Reis- und Haferdrinks statt Kuhmilch und Tofu statt Fleisch: Eine wachsende Zahl an Produkten machen es heute möglich, auf tierische Lebensmittel zu verzichten. Laut Marktforschern treibt vegane Ernährung derzeit Innovationen auf dem Food-Markt an. Dass diese gesünder sein sollen, sei jedoch ein gefährlicher Fehlschluss. Denn durch die gestiegene Nachfrage hat sich der Markt für vegane Nahrungsmittel inzwischen dem normalen Markt angeglichen. Viele der angebotenen Lebensmittel sind hoch verarbeitete Fertigprodukte, die mit zahlreichen Zusatzstoffen versehen sind. Mit gesunder Ernährung haben auch sie nur noch wenig zu tun. Mithin, ob vegan oder nicht vegan: Fertigprodukt ist Fertigprodukt. Veganes birgt eben auch so seine Tücken.

Risikofaktor Mangelernährung

Ein weiteres gesundheitliches Risiko der veganen Ernährung sehen Ernährungswissenschaftler bei der ausreichenden Nährstoffzufuhr. Wer tierische Produkte einfach durch pflanzliche ersetzt, kann mit einer Mangelernährung durchaus seine Gesundheit gefährden. Denn pflanzliche Ersatzprodukte für Fleisch und Milch liefern manche Nährstoffe einfach nicht. Dies gilt zum Beispiel für Vitamin B12. Deshalb ist es gerade für Veganer sehr wichtig, ihre Versorgung mit diesen und anderen Vitalstoffen gut unter Kontrolle zu halten. Das bedeutet unter anderem, genau auf etwaige Mangelerscheinungen zu achten, die auf eine Unterversorgung an einem bestimmten wichtigen Stoff hindeuten. Empfehlenswert ist zudem, eine rein vegane Ernährungsweise mit dem Arzt zu erörtern und regelmäßige Blutuntersuchungen durchführen zu lassen.

Quelle: Universität Hohenheim/Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE)

Wer seine Versorgung mit Vitamin B12 aufpeppen möchte oder muss, greift am besten auf Nahrungsergänzungen damit zurück; z.B. Cefavit® B12 von Cefak KG.

Foto: © Filipebvarela / fotolia.com

 

 

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