Neues aus der Saunastudie: Herzrisiko sinkt

Die Saunastudie untersucht seit Mitte der 1980er, wie sich Sauna auswirkt. Super: häufig Saunieren senkt das Herzrisiko um 70 Prozent.

Die Saunastudie liefert Beweise, wie gesund Saunieren ist.

Wissenschaftlich heißt die mittlerweile legendäre Saunastudie KIHD, kurz für Kuopio Ischaemic Heart Disease Risk Factor Study. Die Langzeitstudie untersucht das Sauna-Verhalten von über 1.600 Finninnen und Finnen. Deren aktuell neuestes Ergebnis ist, dass alle, die häufig die Sauna besuchen, ein deutlich geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben.

Sauna schützt Männer und Frauen

Herzschwäche, Herzinfarkt und Schlaganfall gehören nach wie vor zu den häufigsten Todesursachen. Ein deutlich reduziertes Risiko, an einer dieser Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu versterben, haben all jene, die häufig die Sauna besuchen. Eine Sauna-Frequenz von vier bis sieben Besuchen pro Woche senkt die Herz-Kreislauf-Sterblichkeit um bis zu 70 Prozent. Das ist beachtlich viel.

Und es gilt erfreulicherweise für beide Geschlechter – entgegen früherer Annahmen. Frauen wie Männer profitieren laut Saunastudie gleichermaßen gut vom regelmäßigen Schwitzen. Eine wichtige Erkenntnis auch für die Gendermedizin; jener medizinischen Disziplin, die Unterschiede zwischen Evas und Adams untersucht.

*Sauna bathing is associated with reduced cardiovascular mortality and improves risk prediction in men and women: a prospective cohort study. BMC Med. 2018 Nov 29;16(1):219.
https://bmcmedicine.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12916-018-1198-0
Foto: © Andrea Kusajda – pixelio.de
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