Venentraining mit Hund

Wer einen Hund hat, ist regelmäßig draußen unterwegs. Das tägliche Gassigehen ist auch ideal zum Venentraining geeignet. Lesen Sie wie.

Gassigehen eignet sich perfekt zum Venentraining.

Hundebesitzer sind gesünder als ihre Zeitgenossen – sowohl körperlich wie psychisch. Das haben viele Untersuchungen belegt und das hat viele gute Gründe. Einer von ihnen ist, dass die Venengesundheit sehr vom gemeinsamen Spazierengehen profitiert. Denn es fördert automatisch die Funktionsfähigkeit der Venen: Durch die Bewegung wird das Blut leichter aus den Beinvenen zurück in Richtung Herz befördert. Diesen positiven Effekt kann gezieltes Venentraining beim Gassi noch verstärken.

Zwei- und Vierbeiner auf zum Venentraining

Bevor es losgeht, sollten sich sportliche Neu- und Wiedereinsteiger sowie Personen mit bereits vorhandenen Venenleiden einer sportmedizinischen Untersuchung und Beratung unterziehen. Außerdem sollten sie das Training individuell auf Ihren Hund anpassen. Welpen werden zum Beispiel sehr schnell müde, schließlich prasseln laufend neue Eindrücke auf sie ein. Hier kann es schon nach wenigen Minuten für den Tag genug gewesen sein. Mit einem erwachsenen und erfahrenen Hund lässt sich deutlich länger trainieren. Nicht zuletzt ist es natürlich wichtig, dass der vierbeinige Trainingspartner über einen gewissen Grundgehorsam verfügt.

Venenübungen

Für Abwechslung beim Spaziergang oder Lauf:

  • Zehenspitzengang
  • Fersengang
  • Knie beim Gehen im Wechsel rechts und links hochziehen
  • Fersen im Wechsel rechts und links Richtung Gesäß nach oben ziehen
  • Ausfallschritte rechts links im Wechsel nach vorne

Venen-Walking

Dieses Walking dient der Durchblutung des gesamten Körpers, ist gelenkschonend und verbessert das körperliche und seelische Wohlbefinden. Besonders günstig wirkt es sich auf das Venensystem aus, auch als Vorsorge für Krampfadern und Besenreiser. Denn beim Venen-Walking wird das Bindegewebe gekräftigt und die Beinmuskulatur gestärkt. Das entlastet die Beinvenen.

So wird’s gemacht: Beim Walken geht man etwas schneller als normal. Der Körper ist aufrecht, der Brustkorb leicht angehoben und der Blick nach vorne gerichtet. Die Fußspitze zuerst nach oben ziehen, mit der Ferse aufsetzen und bewusst den ganzen Fuß von der Ferse bis zur Zehenspitze abrollen. Die leicht angewinkelten Arme schwingen gegengleich neben dem Körper mit; also rechter Arm/linker Fuß und linker Arm/rechter Fuß. Ihr Hund sollte im gleichen Tempo mit Ihnen Schritt halten.

Mehr Infos gibt es in dem Flyer „VenenFit mit Hund“ https://venenliga.de/ratgeber/venenfit-mit-hund

Quelle: Deutsche Venen-Liga e.V.

Foto: © Robert Kneschke / fotolia.com

 

 

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