Darmbakterium Lactobacillus ausgezeichnet

Das Bakterium Lactobacillus ist einer unserer einzelligen Darmmitbewohner. Ein wahres Multitalent, das nun zur Mikrobe des Jahres 2018 ernannt wurde.

So sehen sie aus, die vom Stamm Lactobacillus.

Das Darmbakterium Lactobacillus gehört mit zu den vielfältigen Milchsäurebakterien. Sie kommen zum einen bei der Herstellung von weltweit etwa 5.000 Lebensmitteln zum Einsatz, zum anderen besiedeln sie unseren Verdauungstrakt. Hier sind sie praktisch unersetzlich. Denn sie machen dank bestimmter Enzyme die für den Menschen unverdaulichen Kohlenhydrate zugänglich. Das gilt vor allem für die Ballaststoffe aus Vollkorn und Gemüse, die im Dünndarm die gesunden Darmbakterien stimulieren. Lactobacillen sind zudem wichtig für die Funktion der Darmschleimhaut, die Nährstoffe vom Darm ins Blut transportiert und auch das Immunsystem unterstützt. Inzwischen ist auch nachgewiesen, dass der Darm einen bedeutenden Einfluss auf die Psyche des Menschen hat. So erhöhten Kombinationen aus Lacto- und Bifido-Kulturen das Stimmungsbarometer binnen vier Wochen von „niedergeschlagen“ auf „fröhlich“.

Lactobacillus bewusst unterstützen

Ist das Mikrobiom gestört, beispielsweise durch die Einnahme von Antibiotika, Stress oder falsche Ernährung, kann es zur sogenannten Dysbiose kommen. Dieses Ungleichgewicht der Darmbakterien ebnet schädlichen Keimen den Weg und kann so zu Magen-Darm-Problemen führen.

In solchen Fällen sind probiotische Lactobacillen in Kombination mit Bifido-Kulturen oft eine wirksame Hilfe. Das Apotheken-Präbiotikum Bekunis Balance® enthält beispielsweise eine Kombination von vier Milliarden aktiver Darmbakterien, welche die Anzahl der natürlich im Darm vorkommenden Lacto- und Bifido-Kulturen erhöhen. Ergänzt werden die Bakterien durch Tamarinde (Indische Dattel), die zusätzlich zur Förderung einer regelmäßigen Verdauung beiträgt, sowie den Ballaststoff Inulin und Rhabarbersaftkonzentrat. Das Präparat zur Unterstützung der Darmflora gibt es rezeptfrei in Apotheken. Es kann als Granulat einfach ohne Wasser eingenommen werden.

Foto: © – ifemedi
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