Eine gesunde Darmflora hält uns schlank

In unserem Darm liegt einer der Schlüssel dafür, schlank zu werden und zu bleiben. Riesige Chance im Kampf gegen Übergewicht!

Schlank zu sein und zu bleiben hängt auch mit der Darmflora zusammen.

Weltweit leiden immer mehr Menschen an krankhaftem Übergewicht, Adipositas. Dies geht für die betroffene Personen mit einem hohen Gesundheitsrisiko und oftmals auch psychischen Belastungen einher. Es wird deshalb fieberhaft nach Strategien gesucht, Menschen vor der Entstehung von krankhaftem Übergewicht zu schützen. Spannende Forschungsergebnisse zeigen, dass die Darmflora hier eine große Rolle spielen kann*. Denn sie hat einen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung von Adipositas.

Schlank dank „guter“ Darmbakterien

Unseren Darm besiedeln mehrere Billionen Mikroorganismen – ein einziges Gramm Darminhalt beherbergt dabei mehr Lebewesen als die Erde Menschen. Einige dieser Mikroorganismen können bei allen Menschen nachgewiesen werden, andere wiederum nicht. Die Darmflora eines jeden von uns ist deshalb einzigartig. Einige Darmbakterien sind dafür verantwortlich, wie wir Energie aus unserer Nahrung verwerten. Sie sind damit eine wichtige Stellschraube bei der Entstehung von Übergewicht. Zu den Bakterienstämmen, die schlank werden und bleiben fördern, gehören vor allem Bacteroidetes und Firmicutes. Diese und andere „guten“ Darmbakterien lassen sich bei der Untersuchung von Stuhlproben einfach nachweisen. Zeigt sich, dass sich zu wenig Schlankmacher im Darm tummeln, lässt sich gezielt eingreifen. Denn die Zusammensetzung unserer Darmflora können wir verbessern: Dahingehend, eine Gewichtsabnahme und so eine bessere Gesundheit zu erreichen.

Darmflora gezielt unterstützen

Die intensive Erforschung zur Darmflora, die sogenannte Mikrobiom-Forschung, wird uns in den nächsten Jahren weitere wertvolle Erkenntnisse liefern. Nicht nur darüber, wie uns das Mikrobiom hilft, schlank zu sein. Derzeit laufende Studien zeigen bereits, dass eine gesunde Darmflora das Risiko für zahlreiche Krankheiten senkt. Dazu zählen unter anderem Diabetes, Herzerkrankungen und Hautkrankheiten wie etwa Neurodermitis. Auch die Entstehung von Depressionen wird vom Mikrobiom beeinflusst. Es ist also immens wichtig, dass wir unsere Darmflora gezielt unterstützen.

*Turnbaugh P. J. et al. An obesity-associated gut microbiome with increased capacity for energy harvest. Nature. 2006 Dec 21;444(7122):1027-31.

Lesen Sie hier auf Journal Magen-Darm, wie Sie die Gesundheit Ihrer Darmflora durch die Ernährung fördern können. Dazu gehören unter anderem ausreichend Ballaststoffe, Probiotika und Präbiotika.

 

Foto: © kegfre / fotolia.com

 

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