Frauen: Verdauung im Dauerstress

Permanenter Dauerstress richtet enormen Schaden an. Auch die Gesundheit der Verdauung wird davon beeinträchtigt – betroffen sind vor allem Frauen.

Frau im Dauerstress: Abwehr Blähungen Durchfall Frauen Hormonhaushalt Koliken Nervensystem Sexualhormone Sodbrennen Stoffwechsel Stress Stresshormone Verdauung Verdauungsbeschwerden VerstopfungDie Kinder zur Schule bringen, rechtzeitig zum Meeting im Büro sein, bloß nicht den Arzttermin vergessen und abends die beste Freundin treffen: Rund um die Uhr unter Dauerstress zu stehen, erleben viele Frauen tagtäglich. Gerade bei ihnen wirkt sich dies auch auf körperlicher Ebene sehr negativ aus.

Dauerstress schadet massiv

Ständig in Eile zu sein, beeinträchtigt die Gesundheit von Frauen massiv und auf nie dagewesene Weise. Denn die weiblichen Sexual- und Stresshormone stehen in engem Zusammenhang. Schüttet der weibliche Körper durch den dauerhaften Druck vermehrt Stresshormone aus, bringt das auch die Sexualhormone durcheinander. Dieses hormonelle Ungleichgewicht hat fatale Folgen. Sie verändert die weibliche Körperchemie erheblich, stellt sie gewissermaßen auf den Kopf. Auf diese Weise richtet Dauerstress nicht nur im Hormonhaushalt Schaden an. Sondern überall im Organismus der Frau: im Stoffwechsel und Nervensystem, in der körpereigenen Abwehr und in zahlreichen Organen. Besonders stark leidet die Verdauung unter Stress. Sie gerät durch die Stressbelastung komplett aus dem Takt – läuft entweder zu schnell oder zu langsam ab. Bei einem zu hohen Tempo bleibt vieles aus der Nahrung unverdaut. Die Konsequenzen sind Sodbrennen, Blähungen, Durchfall und sogar Koliken. Bummelt die Verdauung hingegen, kommt es zu Gärung und Fäulnis sowie zu Verstopfung.

Rushing Woman Syndrom

Ein treffender Begriff für den Zustand so vieler Frauen … Geprägt hat ihn Dr. Libby Weaver, Ernährungswissenschaftlerin und Biochemikerin. Die Australierin hat erforscht, warum Frauen heute mehr denn je unter Dauerstress leiden und welche gesundheitlichen Auswirkungen das hat. Ihre Erkenntnisse daraus hat sie in einem Buch zusammengetragen. Dieses ist nun auch in Deutschland erschienen. Unter dem gleichen Namen wie das Phänomen, das es beschreibt: „Rushing Woman Syndrom“. Darin stellt die Autorin selbstverständlich auch Strategien vor, wie es gelingt aus dem Dauerlauf im Hamsterrad auszubrechen. Ein erster wichtiger Schritt dabei ist, festgefahrene Einstellungen und Verhaltensmuster zu reflektieren. Daraus lassen sich individuelle Lösungen entwickeln.

Foto: © Almgren / Fotolia
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