Mit Yoga die Verdauung entspannen und stärken

Viele Beschwerden kann Yoga deutlich lindern. Auch bei gestörter Verdauung, Magen- und Darmproblemen hilft es – wirksam und ganz einfach.

Yoga: gefaltetes Blatt

Yoga-Übungen bei Magenbeschwerden und Verdauungsproblemen? Sie lesen richtig. Die Asana, wie die Übungen auf Indisch heißen, wirken bei vielen gesundheitlichen Störungen wie Medizin. Das gilt auch für alle Beschwerden im Magen-Darm-Trakt. Denn Yoga sorgt dafür, dass sich der gesamte Bauchraum gezielt entkrampfen und entspannen kann. Die Übungen sind auch deshalb ideal für Magen und Darm, da Beschwerden dieser Organe oftmals Stress und psychische wie körperliche Anspannung zugrunde liegen. Weshalb gerade bei Reizdarm und Reizmagen regelmäßig Yoga auf dem Programm stehen sollte.

Yoga für die Körpermitte

Nachfolgend vier einfache Übungen, die besonders gut für Magen und Darm sind. Was Sie dazu benötigen: eine weiche Fitness- oder Yoga-Matte, bequeme Kleidung und etwa 20 Minuten Zeit. Achten Sie bitte darauf, dass seit Ihrer letzten Mahlzeit zwei Stunden vergangen sind. Denn ein voller Magen steht Yoga-Übungen belastend im Weg.

Fersensitz

  • Setzen Sie sich auf der Matte mit dem Po auf Ihre Fersen.
  • Beim Einatmen richten Sie den Oberkörper auf, strecken Ihre Arme nach oben und hinten und legen dabei Ihren Kopf in den Nacken. Ihr Po ist angespannt.
  • Jetzt holen Sie die Arme wieder zurück, senken sie über kreuz vor der Brust herab (Selbstumarmung) und sinken beim Ausatmen mit dem Po zurück auf Ihre Fersen.
  • Diese Übung wiederholen Sie fünfmal.

Gefaltetes Blatt (siehe Foto)

  • Knien Sie sich auf die Matte. Sinken Sie dann mit dem Oberkörper auf die Oberschenkel, halten dabei die Knie zusammen und legen Ihre Stirn sanft auf dem Boden ab.
  • Ihre Arme liegen an Ihren beiden Körperseiten mit den Handrücken auf dem Boden.
  • Atmen Sie tief und ruhig ein und aus. Dann wieder langsam aufrichten.
  • Diese Übung vier- bis sechsmal wiederholen.

Schulterbrücke

  • Gehen Sie auf der Matte in Rückenlage. Ziehen Sie beide Beine an, stellen die Füße auf und legen die Handflächen nach unten.
  • Heben Sie beim Einatmen nun das Becken vom Boden ab – langsam Wirbel für Wirbel von unten nach oben bis zu den Schultern.
  • Beim Ausatmen legen Sie Ihren Rücken von oben nach unten Wirbel für Wirbel wieder auf den Boden, zum Schluss das Becken.
  • Diese Übung wiederholen Sie ebenso vier- bis sechsmal.

Rückenschaukel

  • Legen Sie sich mit dem Rücken auf die Matte und ziehen beide Beine zum Oberkörper.
  • Umfassen Sie Ihre Beine mit beiden Armen und schaukeln Sie so langsam nach links und rechts.
  • Ideal zum Abschluss der Übungen sowie auch zwischendurch zur Lockerung.

Yoga ist übrigens auch gut fürs Herz und den Kreislauf. Lesen Sie mehr dazu auf Journal Herz-Kreislauf.

Foto: © Dirk Bielenberg
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