Die Braunhirse ist zurück – sehr gut!

Braunhirse ist die Schwester der Speisehirse. Lange in Vergessenheit geraten, macht sie nun wieder Furore. Das hat seine guten Gründe.

Braunhirse macht derzeit Furore als tolles Getreide.

Überaus mineralstoffreich, frei von Gluten und vollwertig: Gute Argumente, die Braunhirse als Nahrungsergänzungsmittel beliebt machen. Früher gehörte sie auf Grund ihrer wertvollen Inhaltsstoffe ohnehin zum Repertoire der Zutaten in den Küchen.

Renaissance der Braunhirse

Viele Generationen vor unserer Zeit hatte die Braunhirse noch einen festen Platz im täglichen Speiseplan. Dann jedoch verschwand sie von den Tischen und Tellern. Seit einiger Zeit erlebt die dunklere Schwester der bekannten Hirse, Speisehirse oder Goldhirse genannt, eine Renaissance als Nahrungsergänzungsmittel.

Nur feingemahlen und ungeschält

Braunhirse hat, wie ihr Name schon andeutet, nicht nur eine dunklere Farbe als gewöhnliche Speisehirse. Sie ist im Gegensatz zu ihr auch nur ungeschält erhältlich. Der Grund dafür ist, dass in ihrer Schale die meisten Vitamine und Mineralstoffe stecken. Um diese zu erhalten, wird diese Hirse mittels einer speziellen Mahltechnik, dem so genannten Zentrophan-Verfahren, mitsamt ihren wertvollen Randschichten sehr fein zerkleinert. Entsprechend ist sie nicht als Korn, sondern als feines Mehl im Handel. Dieses wird roh als Nahrungsergänzung den Speisen und Getränken zugefügt.

Gesundheitlich wertvoll bestückt

Braunhirse ist glutenfrei und äußerst reich an Mineralstoffen und Spurenelementen wie Eisen, Fluor, Schwefel, Phosphor, Kalium, Magnesium und Zink. Besonders wertvoll ist der hohe Gehalt von Silicium. Vor allem deshalb, weil die Menge dieses Mineralstoffs in den Geweben mit dem Alter kontinuierlich abnimmt. Dies kann sich unter anderem in Bindegewebsschwäche, Krampfadern, Gelenkbeschwerden und Störungen der Durchblutung äußern. Auch die Vitamine der B-Gruppe sind in großem Ausmaß in dieser Hirseart enthalten. Weiterhin bietet das Getreide viele sekundären Pflanzenstoffe wie allen voran Polyphenole. Letztere haben ausgeprägte antioxidative Wirkungen und schützen unseren Körper damit vor den schädlichen Effekten freier Radikale.

Wer einen empfindlichen Magen oder Darm hat, sollte mit Braunhirse vorsichtig sein, da dieses rohe Getreidepulver dann oft nicht gut vertragen wird. Generell sollte die tägliche Menge einen Esslöffel nicht überschreiten.

Foto: © emuck / fotolia.com
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